Zurück aus Stuttgart
Eben bin ich von der Flashconference bzw. fmx zurückgekommen und möchte ein bisschen vom Tag berichten und mein Feedback abgeben.
Früh morgens (mit wenig Schlaf) machte ich mich auf den Weg nach Stuttgart, zuvor hatte ich Dominic noch am Bahnhof abgeholt. Kaum in Stuttgart angekommen, wurde ich innerhalb von einer Minute zweimal geblitzt. War etwas verwirrt, weil ich kein Schild gesehen hatte und zum ersten Mal geblitzt wurde. Wenige Meter weiter stand dann noch ein Blitzer. Aber ich komme wohl mit 3-4 Punkten und einem Bußgeld davon.
Aus Platzmangel ausgewichen
Die fmx ist wirklich ein sehr großes Event, es war sehr viel los und die Location war ebenso imposant. Im Raum »Mannheim« haben sich dann die Flasher versammelt. Wohl nur die Abstellkammer war kleiner
Soll heißen: Platz mäßig war es teilweise schon sehr knapp, alle anderen Räume waren (zum Teil deutlich) größer.
So kam es, dass wir auch auf andere Räume ausgewichen sind und es hat sich gelohnt. Es war sehr genial mal einen Einblick in ein etwas anderes Gebiet zu bekommen. Beispielsweise war neben Pixar und Disney auch Roland Emmerich da.
Roland Emmerich
Hier gibt es auch noch eine lustige Story: 10 Minuten vor Beginn standen plötzlich 4 Security Leute vor der Tür, die jeden überprüften, der in den Saal ging. Dumm nur, dass bereits 95% der Leute im Raum waren. Zum Glück hat von diesen aber niemand einen Anschlag geplant.
War alles etwas übertrieben, aber was der Papst für Katholiken, ist wohl Roland Emmerich für Studenten der Filmhochschule. Wir (Dominic und ich) haben nach 5 Minuten den Vortrag verlassen, da dieser nämlich nur ein Interview war.
Weitere Kritik
In meinen Augen ist es total unnötig, dass die Vorträge in Englisch gehalten werden, vor allem auf der Flashconference. Soweit ich das beurteilen kann, waren die einzigen nicht-deutschsprachigen Besucher die internationalen Referenten. Und hier nicht mal alle, sondern nur drei Leute.
Es geht nicht um die Englischkenntnisse der Zuschauer, sondern darum, dass die Qualität der Vorträge darunter leidet. Fast jeder Referent hatte Probleme mit dem Englischen, was ja auch verständlich ist. Ein Vortrag auf Deutsch ist ja schon schwierig.
Also warum muss ein Deutscher vor einem deutschen Publikum in Deutschland Englisch sprechen? Das ist unnötige Internationalisierung. Das ist aber absolut keine Kritik an die Referenten, die können dafür ja nichts.
Es wäre wohl auch in Ordnung, wenn man die Flashconference etwas größer aufzieht und dafür Pausen einbaut. Für mich gehören die Gespräche in den Pausen einfach zu solchen Veranstaltungen dazu. Bei mehr Vorträgen gibt es vielleicht auch mehr Besucher.
Fazit
Aber bei all den negativen Kritikpunkten (die jedoch als Anregungen zu sehen sind), muss auch mal die Auswahl der Referenten gelobt werden. War eine gute Zusammenstellung aus nationalen und internationalen Vorträgen und alles in allem eine gelungene Veranstaltung.
Nochmals vielen Dank an Marc und Wolfgang Schmidt-Sichermann für die Karte.
